News
Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um SOFIA.
Neue Moleküle und Sternentstehung in der Milchstraße
Erste Ergebnisse mit dem deutschen GREAT-Empfänger an Bord des Flugzeug-Observatoriums SOFIA
9. Mai 2012
SOFIA, das Stratosphären-Observatorium für Infrarotastronomie, hat die erste Serie von Wissenschaftsflügen mit dem „German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies“ (GREAT) abgeschlossen. Die Ergebnisse werden nun in einer speziellen Ausgabe der europäischen Astronomie-Zeitschrift “Astronomy & Astrophysics” (Volume 542, vom 10. Mai) veröffentlicht. Die Vielseitigkeit dieses neuen Forschungsinstruments zeigt sich in Berichten über die Erstentdeckung von zwei neuen Molekülen im Weltraum und Untersuchungen zu unterschiedlichen Phasen der Sternentstehung. Das Deutsche SOFIA Institut (DSI) der Universität Stuttgart koordiniert die wissenschaftlichen Beobachtungen und den Betrieb von SOFIA für die deutschen Partner.
"The Astrophysical Journal" veröffentlicht erste Forschungsergebnisse von SOFIA
24. April 2012
„The Astropysical Journal“ (ApJ), die angesehene US-amerikanische Zeitschrift zur Veröffentlichung astronomische Forschungsergebnisse hat am 20. April eine spezielle Ausgabe mit den Resultaten der ersten wissenschaftlichen Beobachtungsflüge von SOFIA veröffentlicht.
Fliegende Sternwarte: Lufthansa Technik kooperiert mit Universität Stuttgart
20. April 2012
Die Universität Stuttgart und Lufthansa Technik AG in Hamburg haben am 20. April einen Rahmenvertrag über die technische Beratung und Unterstützung des Deutschen SOFIA Instituts (DSI) der Universität Stuttgart unterschrieben. Das DSI koordiniert den Betrieb der fliegenden Sternwarte SOFIA (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die erste Aktivität der Partner wird die Vorbereitung eines umfassenden technischen Checks von SOFIA sein, der voraussichtlich im Jahr 2014 durchgeführt werden soll.
SOFIA beobachtet das Sternentstehungsgebiet W40 im Sternbild Adler
28. November 2011
“W40 ist eine sehr nah gelegene Region mit aktiver Sternentstehung, ist aber in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden, da sie auf der uns abgewandten Seite einer sehr dichten Wolke aus Gasen und Staub liegt. Das macht es schwer, sie mit Teleskopen, die im optischen Bereich arbeiten, sichtbar zu machen“, erklärte der Principal Investigator Ralph Shuping vom Space Science Institute in Boulder, Colorado.
Auge ins All auf der Landebahn
Stratosphären-Observatorium SOFIA zu Besuch in Stuttgart
19. September 2011
Das deutsch-amerikanische Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie (SOFIA) ist am Vormittag des 19.September 2011 am Flughafen Stuttgart gelandet und wird dort bis zum Mittwoch 21. September zu besichtigen sein. Die umgebaute Boing 747 SP ist mit einer fast 50 Millionen Euro teuren und 17 Tonnen schweren Infrarot-Teleskop ausgestattet und wird bei ihren wissenschaftlichen Einsätzen in einer Flughöhe von 13 Kilometern völlig neuartige Bilder von entfernten Sternen und Galaxien liefern. Das Deutsche SOFIA Institut (DSI) der Universität Stuttgart präsentiert die weltweit einzige fliegende Sternwarte, die gemeinsam von der NASA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betrieben wird, in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Stuttgart und anderen Partnern.
Newsletter Juli 2011
Deutsche Lehrer fliegen zu den Sternen
15. Juli 2011
In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2011 waren zum ersten mal zwei deutsche Lehrer mit an Bord der fliegenden Sternwarte SOFIA, dem Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie. Wolfgang Viesser vom Christoph-Probst-Gymnasium in München und Jörg Trebs von der Thomas-Mann-Oberschule in Berlin wurde gemeinsam vom Deutschen SOFIA Institut (DSI) der Universität Stuttgart und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hierfür ausgewählt, um hautnah mitzuerleben wie Forschung live in 14 Kilometern Höhe von statten geht. SOFIA ist ein Projekt der Amerikanischen Weltraumbehörde NASA und des DLR.
Newsletter Juni 2011
SOFIA beobachtet Sternbedeckung durch Pluto
15. Juli 2011
In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2011 konnte das Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie (SOFIA) zum ersten Mal sein einmaliges Potential als mobiles Observatorium unter Beweis stellen: Die flugzeuggestützte Sternwarte flog von ihrem Heimatflughafen in Südkalifornien mehr als 2900 Kilometer auf den Pazifik hinaus, um im Schatten des Zwergplaneten Pluto zu beobachten, als dieser vor einem weit entfernten Stern vorbei zog. Ein solches Ereignis - eine Sternbedeckung oder Okkultation – erlaubt es Wissenschaftlern, Pluto und seine Atmosphäre detailliert zu untersuchen. Hierzu wiederum bedarf es Beobachtungen zum richtigen Zeitpunkt vom richtigen Ort aus – eine ideale Aufgabe für SOFIA.
German Call for Proposals zur SOFIA Science Demonstration Time
22 Proposals erhalten
15. April 2011
Das DSI hat 22 Proposals für Beobachtungszeit zur SOFIA Science Demonstration erhalten. Diese Vorschläge wurden vom DSI, den Instrumententeams und einem Peer Review Panel evaluiert.
Newsletter April 2011
Blick in Geburtswolke junger Sterne - Erste Wissenschaft mit deutschem Instrument GREAT
11. April 2011
Am 6. April 2011 haben deutsche Wissenschaftler ihre ersten astronomischen Messungen an Bord des Flugzeug-Observatoriums SOFIA, des Stratosphären-Observatoriums Für Infrarot-Astronomie, durchgeführt.
SOFIA, das Stratosphären Observatorium Für Infrarot Astronomie, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR; Fond: 50OK0901) und der National Aeronautics and Space Administration (NASA). Es wird auf Veranlassung des DLR mit Mitteln des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Universität Stuttgart durchgeführt. Der wissenschaftliche Betrieb wird auf deutscher Seite vom Deutschen SOFIA Institut (DSI) der Universität Stuttgart koordiniert, auf amerikanischer Seite von der Universities Space Research Association (USRA). Die Entwicklung der deutschen Instrumente ist finanziert mit Mitteln der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
