Leitung

Prof. Dr. Alfred Krabbe

Assistenz

Barbara Klett

Geschäftsleitung

Dr. Thomas Keilig

Deputy SMO Director (Kalifornien)

Dr. Hans Zinnecker

Technology Advisor

Prof. Dr.-Ing. Jörg Wagner

Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Dörte Mehlert


Deutsches SOFIA Institut
Pfaffenwaldring 29
70569 Stuttgart

Tel. +49 (0)711/685-62379
Fax +49 (0)711/685-63596

 

News

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um SOFIA.

Den Sternen ein Stück näher: vier deutsche Lehrer erleben aktuelle Forschung an Bord von SOFIA

Auch die Schulleitung ist begeistert

18. Mai 2016

Letzte Nacht haben vier deutsche Lehrer an einem Flug an Bord von SOFIA teilgenommen: Till Credner (Progymnasium Rosenfeld, Baden-Württemberg), Matthias Hünsch (Wichern-Schule, Hamburg), Andreas Lauer (Gymnasium Holzkirchen, Bayern) und Manuel Vogel (Gymnasium Spaichingen, Baden-Württemberg) sind um 19:57 Uhr in Kalifornien abgehoben und konnten in bis zu 13,7 km Flughöhe erleben, wie die Zusammenarbeit von amerikanischen und deutschen Ingenieuren, Wissenschaftlern und Piloten modernste Forschung ermöglicht. Wegen des Zeitunterschieds von neun Stunden konnten ihre Schüler und Schülerinnen zeitgleich am frühen Morgen auf „Tracking-Seiten“ (beispielsweise: https://de.flightaware.com/live/flight/NASA747) die stark umgebaute 747SP verfolgen, wie sie kreuz- und quer über 9 Bundesstaaten der USA geflogen ist.

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SOFIA & GREAT detektieren atomaren Sauerstoff in der Mars-Atmosphäre

11. Mai 2016

Mit Hilfe von GREAT, dem German REceiver for Astronomy at Terahertz Frequencies, konnten Wissenschaftler an Bord von SOFIA erstmals seit der letzten Beobachtung vor 40 Jahren wieder neutralen atomaren Sauerstoff OI in der Marsatmosphäre detektieren. Die besondere Schwierigkeit hierbei liegt darin, den atomaren Sauerstoff der Marsatmosphäre von dem in der Erdatmosphäre zu unterscheiden. In den 1970er Jahren haben zuletzt die Viking und Mariner Missionen Aufnahmen von OI in der Marsatmosphäre vom Weltraum aus gemacht. An Bord von SOFIA oberhalb der Erdtroposphäre konnte eine Forschergruppe um Ladislav Rezac vom Max Planck Institut für Sonnensystemforschung (MPIfS) in Göttingen jetzt den atomaren Sauerstoff der oberen Marsatmosphäre bei 4,7 THz (63 µm) messen. Nur die spektral hochauflösenden GREAT - Detektoren können diese Signale von dem Sauerstoff in den oberen Schichten der Erdatmosphäre trennen.

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HAWC+ erstmals installiert an Bord von SOFIA

Die fliegende Sternwarte bekommt eine neue einzigartige Kamera

28. April 2016

Das neueste SOFIA Instrument mit dem Namen „High-Resolution Airborne Wideband Camera – Plus“ (HAWC+) ist diese Woche erstmals installiert und an Bord der fliegenden Sternwarte erprobt worden. HAWC+ ist derzeit die weltweit einzige abbildende Kamera, die Aufnahmen im fernen infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums machen kann.

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SOFIA veröffentlicht neue Karte vom Pferdekopfnebel im Orion

31. März 2016

Das SOFIA Wissenschaftlerteam hat eine neue Karte des Pferdekopfnebels, einer interstellaren Wolke im Sternbild Orion, veröffentlicht. Diese neue Karte wurde aus 100 Einzelaufnahmen des Nebels zusammengesetzt, die jeweils Kohlenstoffatome bei verschiedenen Geschwindigkeiten gemessen haben. Jede Stelle dieser Karte repräsentiert ein infrarotes Spektrum des dort vorkommenden Gases und Staubes. Mit diesen Daten können Astronomen die Dynamik, Chemie, Temperaturen und Geschwindigkeiten innerhalb des Nebels detailliert untersuchen.

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Interdisziplinäres Heraeus-Seminar über Detektortechnologie

IRS / DSI im Organisationsteam und bei den Teilnehmern stark vertreten

24. Februar 2016

Vom 14. bis zum 17. Februar fand im Physikzentrum Bad Honnef das 607. Wilhelm and Else Heraeus-Seminar zum Thema „Semiconductor detectors in astronomy, medicine, particle physics and photon science“ statt. Vier Tage lang diskutierten Vertreter dieser vier Fachgebiete ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf Halbleiterdetektoren.

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SOFIAs vierter Beobachtungszyklus hat angefangen

8. Februar 2016

Am 3. Februar 2016 hat SOFIAs vierter wissenschaftlicher Beobachtungszyklus begonnen. Bis Ende Januar 2017 sollen in 106 Flügen mehr als 550 Stunden astronomische Beobachtungen durchgeführt werden.

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Lehrkräfte aus Deutschland erleben Forschung und Technik an Bord von SOFIA

„Wir wollen Schüler in den MINT-Fächern begeistern“

18. November 2015

Vier deutsche Lehrkräfte waren in der Nacht vom 18. November an Bord von SOFIA – dem Stratosphären Observatorium Für Infrarot Astronomie – und konnten live miterleben, wie Astronomen in einer Flughöhe von bis zu 13700 m Sternentstehungsgebiete und andere Galaxien beobachtet haben. Dafür sind Beate Brase (Gymnasium Wilhelm-Raabe Schule Hannover, Niedersachsen), Stefan Burzin (Werner-Heisenberg-Gymnasium Heide, Schleswig-Holstein), Bernd Rohwedder (Carl-Bosch-Gymnasium Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz) und Karsten Schraut (Gesamtschule Hennef-West, Nordrhein-Westfalen) von Deutschland nach Palmdale, Kalifornien gereist, denn dort startet SOFIA etwa 100 Mal im Jahr zu den Beobachtungsflügen in die Stratosphäre.

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Wissenschaftliches Programm für SOFIAs vierten Beobachtungszyklus ist online

10. November 2015

Das SOFIA Wissenschaftszentrum hat die Forschungsprogramme bekannt gegeben, die für die Beobachtungflüge im nächsten Zyklus ausgewählt worden sind. Die insgesamt 106 Wissenschaftsflüge werden vom Februar 2016 bis Januar 2017 stattfinden; für den Sommer 2016 ist wieder eine mehrwöchige Kampagne auf die Südhemisphäre geplant. Die ausgewählten Programmen beinhalten Untersuchungen der Wasserhistorie auf dem Mars, die Suche nach Hinweisen auf Planetenentstehung um nahe Sterne und eine umfassende Studie der Sternentstehungsprozesse in unserer eigenen Milchstraße.

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Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel nimmt an SOFIA-Wissenschaftsflug teil

Rektor blickt in die Sterne

29. Oktober 2015

Der Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Wolfram Ressel, startete in der Nacht zum Mittwoch vom NASA Armstrong Flight Research Center (AFRC) in Palmdale, Kalifornien zu einem Observationsflug an Bord der fliegenden Sternwarte SOFIA. Mit an Bord waren der Geschäftsführer des Stuttgarter Flughafens, Georg Fundel, der Leiter des Deutschen SOFIA-Instituts (DSI), Prof. Alfred Krabbe, sowie Prof. Stefanos Fasoulas vom Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart, an dem das DSI angesiedelt ist. Ziel der Beobachtungen waren die Andromedagalaxie (M31), die Walfischgalaxie (NGC4631-1) sowie der Mars, das Interstellare Medium der Milchstraße und das Sternentstehungsgebiet M42 im Orionnebel. Der Stuttgarter Rektor konnte als einer der ersten einen Blick auf die gewonnenen Daten werfen.

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SOFIA hat vier Lehrkräfte aus Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz an Bord

21. Oktober 2015

Um 4:41 Uhr am Mittwochmorgen (21.10.) ist SOFIA in Palmdale gelandet – mit an Bord waren vier Lehrkräfte aus Deutschland: Robert Heydenreich (St.-Gotthard-Gymnasium Niederalteich, Bayern), Martin Metzendorf (Lessing-Gymnasium Lampertheim, Hessen), Oliver Baum (Heinrich-Heine-Gymnasium Köln, Nordrhein-Westfalen) und Ilka Schmitz-Lehrbach (Lehrerin im Ruhestand, ehemals Herzog-Johann-Gymnasium Simmern, Rheinland-Pfalz, jetzt Mitbetreuung einer Astronomie-AG). Auf dem fast zehnstündigen Forschungsflug konnten die Gäste den Ingenieuren, Wissenschaftlern und Piloten nicht nur bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken, sondern im Gespräch mit ihnen tiefe Einblicke in die jeweiligen Aufgabengebiete erlangen.

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Junior-Ingenieur-Akademie startet an DSI Partnerschule in Göttingen

8. Oktober 2015

Am Freitag den 9. Oktober wird die neue Junior-Ingenieur-Akademie der deutschen Telekomstiftung rund um das Thema SOFIA am Hainberg-Gymnasium in Göttingen feierlich eröffnet. DSI Partnerschullehrer Mathias Schäfer und sein Kollege Matthias Deters haben sich mit ihrem Konzept gegen Bewerber aus ganz Deutschland durchgesetzt. Mit dieser Anerkennung haben sie dem Hainberg-Gymnasium eine Anschubfinanzierung von € 10000,00 gesichert. Die Junior-Akademie ist als zweijähriges Wahlpflichtfach angelegt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe. In der 8. Klasse stehen vor allem die Themen um die Flugzeug- und Sensortechnik sowie die Regelungssysteme an Bord von SOFIA auf dem Stundenplan. Im zweiten Jahr (Klasse 9) soll es dann eher um Beobachtungsinstrumente an Bord der fliegenden Sternwarte, sowie die Infrarotstrahlung kosmischer Objekte gehen, die mit SOFIA untersucht werden soll.

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Nach erfolgreichen Beobachtungen des Südhimmels wieder in Kalifornien

Beobachtung der Pluto-Okkultation war ein voller Erfolg

30. August 2015

Sechs Wochen lang hat SOFIA im Juni und Juli den Südhimmel von Neuseeland aus beobachtet – jetzt ist die fliegende Sternwarte wieder zu ihrer Heimatbasis, dem NASA Armstrong Flight Research Center zurückgekehrt. Vom 15. Juni – 24. Juli war die fliegende Sternwarte auf dem Stützpunkt des National Science Foundation's U.S. Antarctic Programm in Christchurch stationiert, um den Südhimmel mit seinen Sternentstehungsgebieten, den magellanschen Wolken und dem Zentrum unserer Milchstraße zu beobachten.

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Bewerben Sie sich für einen SOFIA Mitflug

Bewerbungen im Rahmen des SOFIA German Ambassador Programs sind jetzt wieder möglich

29. Juli 2015

Das Deutsche SOFIA Institut (DSI) bietet interessierten Lehrern und Lehrerinnen die Möglichkeit nach erfolgreicher Bewerbung an einem Forschungsflug an Bord von SOFIA, dem Stratosphären Observatorium Für Infrarot Astronomie, teilzunehmen. Bewerben Sie sich jetzt. Bewerbungsfrist: 30. September 2015.

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Schattenjagd: Zur rechten Zeit am rechten Ort

Nachführkamera des Teleskops beobachtet Plutobedeckung

2. Juli 2015

Ein besonderes Ereignis hat sich am Morgen des 30. Juni (Ortszeit) am neuseeländischen Nachthimmel abgespielt, als Pluto genau zwischen einem weit entfernten Stern und der Erde vorbeizog. Von hinten durch den Stern angestrahlt, hat der Zwergplanet einen Schatten auf die Erdoberfläche geworfen, der mit rund 85000 Kilometer pro Stunde über den Pazifischen Ozean raste. Eine solche Bedeckung bietet Astronomen eine seltene Gelegenheit, Pluto und seine dünne Atmosphäre zu untersuchen – aber nur, wenn Instrumente und Beobachter zur rechten Zeit am rechten Ort sind. Das weltweit einzige Observatorium, das sich nach Bedarf direkt im Schatten einer solchen Okkultation positionieren kann, ist SOFIA.

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SOFIA erkundet den Südhimmel über Neuseeland

19. Juni 2015

SOFIA ist am 19. Juni 2015 um 9:20 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (19:20 Uhr Ortszeit) zum ersten Beobachtungsflug der diesjährigen Neuseeland-Kampagne gestartet. In den kommenden fünf Wochen sind 14 Forschungsflüge mit dem US-amerikanischen Instrument FORCAST (Faint Object InfraRed-CAmera for the SOFIA Telescope) und dem in Deutschland gebauten Ferninfrarotspektrometer GREAT (German REceiver for Astronomy at Terahertz Frequencies) geplant. Dabei werden vor allem Sternentstehungsgebiete in der Großen und der Kleinen Magellanschen Wolke sowie in unserer Milchstraße im Fokus der Wissenschaftler stehen. Mit zwei weiteren Instrumenten und der Sucherkamera des Teleskops soll außerdem eine Sternbedeckung durch den Zwergplaneten Pluto beobachtet werden.

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"upGREAT" für die fliegende Sternwarte SOFIA

10. Juni 2015

Die fliegende Sternwarte SOFIA, ein Gemeinschaftsprojekt der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat ein neues Instrument an Bord: Das Ferninfrarot-Spektrometer upGREAT hat jetzt seinen ersten Einsatz auf vier Inbetriebnahme-Flügen im kalifornischen Palmdale, dem Heimatflughafen von SOFIA, erfolgreich gemeistert und mit bislang unerreichter Effizienz den Ursprung der Strahlung von Kohlenstoff aus den Gas- und Staubwolken des Weltalls untersucht.

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SOFIA entdeckt das Bindeglied zwischen Supernovae und Planetenentstehung

8. April 2015

Mit Hilfe von SOFIA, der fliegenden Infrarotsternwarte, hat ein internationales Wissenschaftlerteam entdeckt, dass Supernovae einen wesentlichen Anteil des interstellaren Staubes produzieren, aus dem dann erdähnliche Planeten entstehen können. Diese Resultate wurden kürzlich im Science-Magazin veröffentlicht. „Unsere Beobachtungen zeigen eine Staubwolke, die durch eine Supernova -Explosion vor 10000 Jahren entstanden ist und genug Material enthält, um 7000 Erden zu produzieren“ sagte Ryan Lau von der Cornell University in Ithaca, New York.

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Erste deutsche Lehrerin an Bord von SOFIA

Vier deutsche Lehrer nahmen an einem Beobachtungsflug von SOFIA teil, darunter Gabriela Ulbrich aus Brandenburg

25. März 2015

9 Stunden und 57 Minuten konnten vier deutsche Lehrer den Wissenschaftlern, Ingenieuren und Piloten bei ihrer Arbeit während eines Beobachtungsflugs von SOFIA über die Schulter schauen. Gabriela Ulbrich (Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe in Werder/Havel, Brandenburg) und ihre Kollegen Mario Koch (Friedrich-Schiller-Gymnasium, Weimar, Thüringen), Frank Oßwald (Goethegymnasium Weißenfels, Sachsen-Anhalt) und Mathias Schäfer (Hainberg-Gymnasium Göttingen, Niedersachsen) hatten sich erfolgreich für den Mitflug beworben. Bereits am vergangenen Wochenende sind sie nach Palmdale, Kalifornien gereist. und konnten am Montag SOFIA am Armstrong Flight Research Center besichtigen. Gesprächen mit DSI-Mitarbeitern über deren Arbeit schloss sich ein spezielles „Egress-Training“, ein sog. Notfalltraining an, welches von einem NASA Mitarbeiter durchgeführt wurde. Im Falle eines Druckabfalls oder einer Notlandung wäre somit auch in diesem technisch stark modifizierten Flugzeug die Handhabung von Atemmasken, Türen, Feuerlöschern, Notrutschen etc. bekannt.

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AG Präsident Matthias Steinmetz an Bord von SOFIA

3. März 2015

Matthias Steinmetz, Präsident der Astronomischen Gesellschaft e.V. (AG) und wissenschaftlicher Vorstand des Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), hat letzte Woche an einem SOFIA Forschungsflug teilgenommen und sich persönlich von dem einmaligen Potential überzeugt, das SOFIA für die Erforschung des infraroten Universums in der nächsten Dekade bietet. Zurzeit ist er eigentlich anlässlich eines vierwöchigen Forschungsaufenthaltes am Kavli Institute for Theoretical Physics der University of California in Santa Barbara. Als ihm aber vom DSI die Gelegenheit angeboten wurde, an einem SOFIA Flug teilzunehmen, ist er am Donnerstag, den 26. Februar nach Palmdale gefahren. Dort hat er kurzerhand alle notwendigen Einweisungen und Sicherheitsübungen absolviert, um noch am selben Abend an Bord der fliegenden Sternwarte zu gehen und dem letzten Abnahmeflug des Echelle-Spectrographen EXES beizuwohnen.

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Wissenschaftliche Flugkampagne für 2015 gestartet

15. Januar 2015

Nach der erfolgreichen Generalüberholung bei Lufthansa Technik in Hamburg im vergangenen Jahr hat SOFIA diese Woche den wissenschaftlichen Beobachtungbetrieb wieder aufgenommen. Den Auftakt macht der German REceiver for Astronomy at Terahertz Frequencies (GREAT) mit insgesamt 6 Flügen, bei denen unter anderem einige Sternentstehungsgebiete beobachtet werden, um ihre chemische Zusammensetzung und Dynamik zu entschlüsseln. Bereits im März beginnt der Zyklus 3 des Beobachtungsprogramms, der auch wieder eine Beobachtungskampagne von Neuseeland aus vorsieht. Im dortigen Winter soll dann wie bereit 2013 die extrem wasserdampfarme Stratosphäre genutzt werden, um das galaktische Zentrum und andere Objekte des Südhimmels zu erforschen.

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10 Jahre Deutsches SOFIA Institut an der Universität Stuttgart

Stuttgarts Auge in das Universum

25. November 2014

Das Deutsche SOFIA Institut (DSI) an der Universität Stuttgart hat die Fertigstellung und Inbetriebnahme von SOFIA, dem von der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen Stratosphären Observatorium für Infrarot-Astronomie, seit seiner Gründung im Jahr 2004 maßgeblich unterstützt und begleitet. Zehn Jahre später hat SOFIA den Betriebsstatus erreicht und ist nun mit einer Weltraummission vergleichbar, die bereits zahlreiche wissenschaftliche Erfolge vorzuweisen hat. Auch die im März diesen Jahres durch die vorgeschlagenen Haushaltspläne der US Regierung angedachte Möglichkeit das Projekt stillzulegen, ist ad acta gelegt. Am 25. November 2014 wurde das Jubiläum mit Projektpartnern, Förderern, Weggefährten und Freunden gefeiert. Die Festvorträge gaben einen Überblick über die Historie des DSI, über Herausforderungen, Erfolge und Chancen und stellten die Forschungsarbeit der fliegenden Sternwarte vor.

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SOFIA hilft bei der Altersbestimmung von stellaren Kinderstuben

17. November 2014

Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftlern des Sonderforschungsbereich 956 an der Universität zu Köln hat mit Hilfe von SOFIA Flugzeug-Beobachtungen erstmals eine neue Methode der Altersbestimmung von Sternentstehungsregionen angewendet und Erstaunliches herausgefunden: Das im 400 Lichtjahre entfernten Sternbild Ophiuchus untersuchte Sternentstehungsgebiet IRAS 16293-2422, in dem zur Zeit sonnenähnliche Sterne entstehen, ist mindestens 1 Millionen Jahre alt – ein Widerspruch zu gängigen Theorien, die eine viel schnellere Entstehung von Sternen vorhersagen. In der aktuellen Ausgabe von Nature wird dieses Ergebnis, zu dem auch Wissenschaftler von der Universität Helsinki sowie der beiden Max-Planck-Institute für Radioastronomie (Bonn) und für extraterrestrische Physik (Garching) beigetragen haben, nun veröffentlicht.

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Die fliegende Sternwarte SOFIA ist in Hamburg gelandet

D-Check für Stratosphären Observatorium.

28. Juni 2014

SOFIA ist am 28. Juni 2014 nach einem Vorbeiflug um 8:44 Uhr auf dem Hamburger Flughafen gelandet. Die fliegende Sternwarte ist normalerweise am „Armstrong Flight Research Center“ der NASA in Kalifornien stationiert. Nun werden sowohl das Flugzeug als auch das integrierte Teleskop im Auftrag des DLR bis Anfang November bei Lufthansa Technik mit Unterstützung des DSI auf Herz und Nieren geprüft: „Damit erfüllt das DLR einen Teil seines 20-prozentigen Beitrags zum Betrieb des Observatoriums“, erklärt Alois Himmes, SOFIA-Projektleiter im DLR.

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Staatssekretärin Brigitte Zypries besucht das DSI in Kalifornien

Die Außenstelle der Universität Stuttgart im Sillicon Valley stellt sich vor

20. Juni 2014

Am 11. Juni 2014 hat sich Brigitte Zypries, Staatssekretärin im Bundeswirtschafts-ministerium und Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, in Mountain View, Kalifornien, mit DSI Vertretern getroffen und sich vor Ort über die fliegende Sternwarte SOFIA informiert.

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4,7 Terahertz-Spektroskopie mit dem Flugzeugobservatorium SOFIA

Ferninfrarotspektrometer GREAT öffnet Fenster zu neuem Wellenlängenbereich

12. Juni 2014

Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme seines Hochfrequenzkanals ist das in Deutschland gebaute Ferninfrarotspektrometer GREAT („German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies“) an Bord des Flugzeug-Observatoriums SOFIA nun bereit für neue Aufgaben.

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SOFIA hat offiziellen Betriebsstatus erreicht

3. Juni 2014

Am 2. Juni hat Paul Hertz, Direktor der astrophysikalischen Abteilung der NASA, während des 224. Treffen der American Astronomical Society bekanntgegeben, dass SOFIA jetzt offiziell die sogenannte „Full Operational Capability“ (FOC), den vollen Betriebsstatus, erreicht hat. „Wir haben nun formell die Entwicklungsphase von SOFIA abgeschlossen und das Observatorium ist nun voll einsatzfähig. Dieser Schritt ist vergleichbar mit dem Start einer Weltraummission“, erklärt Hertz.

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Sternentstehungsgebiet in Orionnebel erforscht

Das Stuttgarter Instrument liefert erste wissenschaftliche Daten

9. Mai 2014

Bei seinem ersten wissenschaftlichen Einsatz hat das Ferninfrarot-Spektrometer FIFI-LS (Field-Imaging Far-Infrared Line Spectrometer) der Universität Stuttgart, unter anderem das prominente Sternentstehungsgebiet im Orionnebel erforscht. Damit hat das Instrument an Bord der fliegenden Sternwarte SOFIA (Stratosphären-Observatorium Für Infrarot-Astronomie) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) wichtige Beobachtungen zur Sternentstehung durchgeführt und gleichzeitig seine Einsatzfähigkeit unter Beweis gestellt.

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Erfolgreiche Inbetriebnahme von FIFI-LS

Dem Stuttgarter Instrument steht der erste Wissenschaftseinsatz an Bord von SOFIA bevor

16. März 2014

In den vergangenen Tagen haben die ersten Flüge zur Inbetriebnahme von FIFI-LS, dem „Field-Imaging Far-Infrared Line Spectrometer“ der Universität Stuttgart stattgefunden und das Instrument hat bestanden! Bereits am Freitag, den 7. März um 20:02 Uhr, Ortszeit, hob SOFIA das erste Mal mit FIFI-LS an Bord von der kürzlich umbenannten NASA Science and Aircraft Integration Facility (SAIF, vorher DAOF) in Kalifornien ab, um das Fern-Infrarotspektrometer im Flug zu erproben.

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SOFIA beobachtet Supernova 2014J in M82

FLITECAM gewinnt Bilder und Nah-Infrarot-Spektren von SN2014J

6. März 2014

Zwischen dem 18. und 26. Februar hat SOFIA auf vier Forschungsflügen die am 21. Januar entdeckte Supernova SN2014J in der elf Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie M82 beobachtet. Mit dem FLITECAM (First Light Infrared Test Experiment CAMera) Instrument wurden hierbei nicht nur Bilder in den Filtern J, H und K (1,2/1,65 & 2,2 µm) gewonnen, sondern auch Spektren im nahen Infrarotwellenlängenbereich zwischen 1,4 und 2,7 µm. FLITECAM wurde unter der Leitung von Ian McLean von der University of California in Los Angeles entwickelt und gebaut.

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Vier deutsche Lehrer gehen mit SOFIA in die Luft

Sven Hanssen vom Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Stuttgart ist mit an Bord

5. Februar 2014

Gleich vier deutsche Lehrer sind am Abend des 4. Februar in Palmdale, Kalifornien, mit SOFIA zu einem Forschungsflug abgehoben. Mit dabei waren neben Sven Hanssen vom Gottlieb-Daimler Gymnasium in Stuttgart -Bad Cannstatt auch seine drei Lehrerkollegen Jörg Dewitz (Gymnasium Marne, Schleswig-Holstein), Olaf Hofschulz (Einstein-Gymnasium, Neuenhagen, Brandenburg) und Uwe Schierhorn (Friedrich-Schiller-Gymnasium, Königs Wusterhausen, Brandenburg).

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Die Entwicklung massiver Sterne in der Nähe des Galaktischen Zentrums

10. Januar 2014

Auf dem 223. Treffen der „American Astronomical Society“, das vom 6. – 10. Januar 2014 in Washington, DC, stattgefunden hat, präsentierte Ryan Lau von der Cornell University zusammen mit seinen Kollegen SOFIA Beobachtungen von variablen, extrem hellen Sternen (LBV – Luminous Blue Variable stars) nahe des galaktischen Zentrums.

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FIFI-LS wird nach Kalifornien verschifft

12. November 2013

Das abbildende Ferninfrarot Spektrometer FIFI-LS (Field-Imaging Far-Infrared Line Spectrometer) wurde am 11. November 2013 nach Kalifornien verschifft. Dort wird es in den nächsten Monaten am Dryden Aircraft Operations Center (DAOF) der NASA in Palmdale für seinen Einsatz an Bord der fliegenden Sternwarte SOFIA vorbereitet.

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SOFIA Cycle 2 Time Allocation Committee results online

31. Oktober 2013

The results of the SOFIA Observing Cycle 2 Call for Proposals process are now available

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SOFIA erkundet den Südhimmel über Neuseeland

Universität Stuttgart unterstützt den Teleskopbetrieb

18. Juli 2013

SOFIA, das "Stratosphären - Observatorium für Infrarot- Astronomie", fliegt erstmals in der südlichen Hemisphäre: Ziel der dreiwöchigen Stationierung am Flughafen Christchurch in Neuseeland ist die Untersuchung von Himmelskörpern, die nahezu ausschließlich von Flugrouten südlich des Äquators zu beobachten sind.

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SOFIA enthüllt eine Überraschung bei der Entstehung massiver Sterne

16. April 2013

Eine Forschergruppe um Yichen Zhang von der University of Florida hat mit SOFIA die bislang detailliertesten Aufnahmen eines massiven Sterns im mittleren infraroten Wellenlängenbereich bei seiner Entstehung gemacht und dabei Überraschendes gefunden.

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Neuer Focal Plane Imager meistert Generalprobe mit Bravour

13. März 2013

Am 12. und 14. Februar 2013 ist der neue Focal Plane Imager (FPI) des DSI an Bord von SOFIA erfolgreich getestet worden.

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Sternentstehung nahe des Galaktischen Zentrums

9. Januar 2013

US Astronomen haben mit SOFIA neue Infrarot -Aufnahmen des Milchstraßenzentrums gewonnen und dabei einen Ring aus Staub und Gas untersucht, der einen Durchmesser von etwa sieben Lichtjahren besitzt und das supermassive schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie umgibt. Außerdem haben sie einen benachbarten, im optischen Licht von Staub verhüllten, Haufen extrem leuchtstarker und junger Sterne beobachtet. Diese Objekte sind vermutlich durch heftige Sternentstehungsphasen im Zentralbereich der Milchstraße entstanden, die vor einigen Millionen Jahren stattgefunden haben. Mit dem SOFIA Instrument FORCAST konnten nun die bislang schärfsten Bilder dieser Regionen bei Wellenlängen von 20, 32 und 37 Mikrometern aufgenommen und analysiert werden. Mit diesen neuen Daten ist eine genauere Untersuchung der physikalischen Bedingungen in der Nähe unseres Milchstraßenzentrums möglich. Auch der tatsächlichen Verbindung zwischen dem schwarzen Loch im Zentrum und den Sternentstehungsgebieten kann mit diesen Daten auf den Grund gegangen werden.

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Zwei neue Moleküle mit SOFIA entdeckt

26. Oktober 2012

Als Ergebnis von Beobachtungen mit dem amerikanisch-deutschen Flugzeug-Observatorium SOFIA ("Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie), gemeinsam betrieben von NASA und DLR, konnten zwei neue Moleküle, SH (Schwefelhydrid) und OD (deuteriertes Hydroxyl-Radikal), erstmals im interstellaren Medium nachgewiesen werden. SH ist eine wichtige Komponente für die Erforschung der Schwefelchemie in interstellaren Wolken. OD, eine Abart des Hydroxyl-Radikals, bei der das Wasserstoffatom durch sein schwereres Isotop Deuterium ersetzt wurde, spielt eine entsprechende Rolle bei der Untersuchung chemischer Reaktionen zur Erzeugung von Wasser im Universum. Beide Moleküle haben Übergangslinien im Terahertz-Bereich des elektromagnetischen Spektrums, die nicht vom Erdboden aus beobachtet werden können.

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Neue Moleküle und Sternentstehung in der Milchstraße

9. Mai 2012

SOFIA, das Stratosphären-Observatorium für Infrarotastronomie, hat die erste Serie von Wissenschaftsflügen mit dem „German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies“ (GREAT) abgeschlossen. Die Ergebnisse werden nun in einer speziellen Ausgabe der europäischen Astronomie-Zeitschrift “Astronomy & Astrophysics” (Volume 542, vom 10. Mai) veröffentlicht. Die Vielseitigkeit dieses neuen Forschungsinstruments zeigt sich in Berichten über die Erstentdeckung von zwei neuen Molekülen im Weltraum und Untersuchungen zu unterschiedlichen Phasen der Sternentstehung. Das Deutsche SOFIA Institut (DSI) der Universität Stuttgart koordiniert die wissenschaftlichen Beobachtungen und den Betrieb von SOFIA für die deutschen Partner.

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Bronzesatz

SOFIA, das Stratosphären Observatorium Für Infrarot Astronomie, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR; Fond: 50OK0901) und der National Aeronautics and Space Administration (NASA). Es wird auf Veranlassung des DLR mit Mitteln des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Universität Stuttgart durchgeführt. Der wissenschaftliche Betrieb wird auf deutscher Seite vom Deutschen SOFIA Institut (DSI) der Universität Stuttgart koordiniert, auf amerikanischer Seite von der Universities Space Research Association (USRA). Die Entwicklung der deutschen Instrumente ist finanziert mit Mitteln der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).