Deutsches SOFIA Institut
Kompetenzzentrum für Infrarotastronomie - Deutsches Betriebszentrum des SOFIA Observatoriums
Das Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie (SOFIA), eine umgebaute Boeing 747 SP mit einem 2,7 m Teleskop an Bord, ist eine fliegende Sternwarte.
News
Neue Moleküle und Sternentstehung in der Milchstraße
9. Mai 2012
Erste Ergebnisse mit dem deutschen GREAT-Empfänger an Bord des Flugzeug-Observatoriums SOFIA
SOFIA, das Stratosphären-Observatorium für Infrarotastronomie, hat die erste Serie von Wissenschaftsflügen mit dem „German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies“ (GREAT) abgeschlossen. Die Ergebnisse werden nun in einer speziellen Ausgabe der europäischen Astronomie-Zeitschrift “Astronomy & Astrophysics” (Volume 542, vom 10. Mai) veröffentlicht. Die Vielseitigkeit dieses neuen Forschungsinstruments zeigt sich in Berichten über die Erstentdeckung von zwei neuen Molekülen im Weltraum und Untersuchungen zu unterschiedlichen Phasen der Sternentstehung. Das Deutsche SOFIA Institut (DSI) der Universität Stuttgart koordiniert die wissenschaftlichen Beobachtungen und den Betrieb von SOFIA für die deutschen Partner.
"The Astrophysical Journal" veröffentlicht erste Forschungsergebnisse von SOFIA
24. April 2012
„The Astropysical Journal“ (ApJ), die angesehene US-amerikanische Zeitschrift zur Veröffentlichung astronomische Forschungsergebnisse hat am 20. April eine spezielle Ausgabe mit den Resultaten der ersten wissenschaftlichen Beobachtungsflüge von SOFIA veröffentlicht.
Fliegende Sternwarte: Lufthansa Technik kooperiert mit Universität Stuttgart
20. April 2012
Die Universität Stuttgart und Lufthansa Technik AG in Hamburg haben am 20. April einen Rahmenvertrag über die technische Beratung und Unterstützung des Deutschen SOFIA Instituts (DSI) der Universität Stuttgart unterschrieben. Das DSI koordiniert den Betrieb der fliegenden Sternwarte SOFIA (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die erste Aktivität der Partner wird die Vorbereitung eines umfassenden technischen Checks von SOFIA sein, der voraussichtlich im Jahr 2014 durchgeführt werden soll.
SOFIA beobachtet das Sternentstehungsgebiet W40 im Sternbild Adler
28. November 2011
“W40 ist eine sehr nah gelegene Region mit aktiver Sternentstehung, ist aber in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden, da sie auf der uns abgewandten Seite einer sehr dichten Wolke aus Gasen und Staub liegt. Das macht es schwer, sie mit Teleskopen, die im optischen Bereich arbeiten, sichtbar zu machen“, erklärte der Principal Investigator Ralph Shuping vom Space Science Institute in Boulder, Colorado.
