Leitung
Prof. Dr. rer. nat. Alfred Krabbe

Assistenz
Barbara Klett

Geschäftsleitung
Dr.-Ing. Thomas Keilig

Deputy SMO Director (Kalifornien)
Dr. rer. nat Bernhard Schulz

Standortleiter AFRC & SOFIA Teleskop Manager
Dipl.-Ing. Michael Hütwohl

Standortleiter ARC & und Facility Scientist
Dr. rer. nat. Jürgen Wolf

Technology Advisor
Prof. Dr.-Ing. Jörg Wagner

Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. rer. nat. Dörte Mehlert


Deutsches SOFIA Institut
Pfaffenwaldring 29
70569 Stuttgart

Tel. +49 (0)711/685-62379
Fax +49 (0)711/685-63596

 

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Das GENESIS Projekt S106 - Der Entstehung massereicher Sterne auf der Spur

3. Dezember 2018

Wie genau bilden sich massereiche Sterne in unserer Milchstraße? Dieser Frage geht Dr. Nicola Schneider von der Universität zu Köln im GENESIS Projekt S106 mit ihrem internationalen Team nach, indem sie Beobachtungen mit der fliegenden Sternwarte SOFIA (Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie) mit Daten anderer Observatorien kombiniert. Diese Art der Studien sind die Hauptaufgabe des deutsch-französischen Kollaborationsprojektes GENESIS (N. Schneider, R. Simon vom I. Physik. Institut, Köln und S. Bontemps vom Laboratoire d’astrophysique Bordeaux). Alle Sterne, auch ein gewöhnlicher von durchschnittlicher Masse wie zum Beispiel unsere Sonne, entstehen aus interstellaren Gas- und Staubwolken. Diese Wolken zeigen eine komplexe Struktur mit Filamenten und Verklumpungen. Der Massenfluss entlang der Filamente endet in einer Akkretionsscheibe um den Protostern. Diese Scheibe sammelt nach und nach die umliegende Materie ein und in ihrem Innern entsteht schließlich der Stern. Ausgelöst durch diesen Prozess wird zusätzlich ionisiertes Gas senkrecht zur Scheibe in sogenannten Jets ausgestoßen. Bei einem massearmen Stern finden diese Abläufe vergleichsweise geordnet in klar unterscheidbaren Phasen statt und dauern zusammen etwa eine Million Jahre. Ist dann der Druck im Innern des Protosterns hoch genug, wird das Wasserstoffbrennen (die Verschmelzung von Wasserstoffkernen zu Helium) gezündet - der neue Stern ist geboren.

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Magnetfelder: Schlüssel für die Aktivität von supermassiven Schwarzen Löchern?

14. November 2018

Einer der zuverlässigsten Hinweise darauf, dass sich im Zentrum einer Galaxie ein supermassives Schwarzes Loch befindet, sind gebündelte Materieausströmungen - sogenannte Jets. Einige Schwarze Löcher sind extrem aktiv, verschlingen das Material aus ihrer Umgebung und feuern Hochgeschwindigkeits-Jets ab, während andere ruhig und untätig ihr Dasein fristen. Aber warum ist das so? Warum sind einige Schwarze Löcher so gierig, während andere fast verhungern? Das anerkannte Modell, das die Eigenschaften aktiver Galaxien erklären soll, besagt, dass das Zentrum von einem Donut-förmigen Staubring umgeben ist, einem sogenannten Torus. Wie diese Staubstrukturen entstehen und vor allem wie sie erhalten bleiben, war bislang nicht klar.

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Ein Tor öffnen für die Naturwissenschaften

25. Oktober 2018

Erste Referendarin und erste Lehrerin aus Sachsen an Bord von SOFIA

Am Dienstag in Palmdale, Kalifornien, 18:04 Uhr Ortszeit startete SOFIA – das Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie – von Startbahn 25 vom NASA Armstrong Flight Research Center. An Bord der umgebauten Boeing 747SP sind insgesamt 4 Lehrkräfte aus Deutschland. Jennifer Kudla (Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen, Nordrhein-Westfalen), Gertrud Nagel (Doktorandin am Fachbereich Bildungs- und Erziehungswissenschaften der Philipps-Universität Marburg Hessen), Klaus Nijakowski (Robert-Mayer-Volks- und Schulsternwarte Heilbronn, Baden-Württemberg) und Anne Schmieder (Oberschule Paunsdorf, Leipzig, Sachsen) sind bereits am Sonntag nach Palmdale angereist.

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360° Filmaufnahmen aus der Stratosphäre fürs Klassenzimmer

19. September 2018

Schüler schreiben Drehbuch, Planetarium Laupheim macht die Aufnahmen

Zwei Lehrer aus Laupheim und Hannover haben ein Drehbuch ihrer Schülerinnen und Schüler für einen SOFIA-Film in ihrer Tasche. Dirk Brockmann-Behnsen (Bismarckschule Hannover, Niedersachsen) und Rolf Stökler (Schulverbund Munderkingen, Baden-Württemberg) haben sich schon vor ihrer Abreise zum SOFIA Standort nach Palmdale, Kalifornien, mit ihren Schülerinnen und Schülern beratschlagt. Schon seit vergangenem Samstag sind sie vor Ort und haben mit den Vorbereitungen für ihre beiden Mitflüge am 18. und 19. September begonnen. Verstärkung bei den Filmaufnahmen bekommen sie von Nikolai Prill, Vorstand der Volkssternwarte Laupheim e.V., die auch das Planetarium betreibt, und Michael Bischof, der die Produktionsleitung übernommen hat. Besonders wichtig ist dem Verein die astronomische Jugendarbeit und die enge Zusammenarbeit mit Schulen. Rolf Stökler, ebenfalls im Vorstand der Volkssternwarte Laupheim e.V., sagte schon vor dem Flug: "Als Physiklehrer erzähle ich meinen Schülern jeden Tag, wie Wissenschaft funktioniert. Daher freue ich mich auf die Chance, das selbst einmal miterleben zu dürfen. Außerdem freue ich mich darauf, SOFIA an deutschen Schulen und in der Öffentlichkeit zu präsentieren."

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