Leitung

Prof. Dr. Alfred Krabbe

Technology Advisor

Prof. Dr.-Ing. Jörg Wagner

Deputy SMO Director (Kalifornien)

Dr. Hans Zinnecker

Geschäftsleitung

Dr. Thomas Keilig

Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Dörte Mehlert


Deutsches SOFIA Institut
Pfaffenwaldring 29
70569 Stuttgart

Tel. +49 (0)711/685-62379
Fax +49 (0)711/685-63596

 


 

Deutsches SOFIA Institut

The SOFIA Observations Cycle 4 Call for German Proposals has been issued

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SOFIA entdeckt das Bindeglied zwischen Supernovae und Planetenentstehung

8. April 2015

Mit Hilfe von SOFIA, der fliegenden Infrarotsternwarte, hat ein internationales Wissenschaftlerteam entdeckt, dass Supernovae einen wesentlichen Anteil des interstellaren Staubes produzieren, aus dem dann erdähnliche Planeten entstehen können. Diese Resultate wurden kürzlich im Science-Magazin veröffentlicht. „Unsere Beobachtungen zeigen eine Staubwolke, die durch eine Supernova -Explosion vor 10000 Jahren entstanden ist und genug Material enthält, um 7000 Erden zu produzieren“ sagte Ryan Lau von der Cornell University in Ithaca, New York.

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Erste deutsche Lehrerin an Bord von SOFIA

25. März 2015

Vier deutsche Lehrer nahmen an einem Beobachtungsflug von SOFIA teil, darunter Gabriela Ulbrich aus Brandenburg

9 Stunden und 57 Minuten konnten vier deutsche Lehrer den Wissenschaftlern, Ingenieuren und Piloten bei ihrer Arbeit während eines Beobachtungsflugs von SOFIA über die Schulter schauen. Gabriela Ulbrich (Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe in Werder/Havel, Brandenburg) und ihre Kollegen Mario Koch (Friedrich-Schiller-Gymnasium, Weimar, Thüringen), Frank Oßwald (Goethegymnasium Weißenfels, Sachsen-Anhalt) und Mathias Schäfer (Hainberg-Gymnasium Göttingen, Niedersachsen) hatten sich erfolgreich für den Mitflug beworben. Bereits am vergangenen Wochenende sind sie nach Palmdale, Kalifornien gereist. und konnten am Montag SOFIA am Armstrong Flight Research Center besichtigen. Gesprächen mit DSI-Mitarbeitern über deren Arbeit schloss sich ein spezielles „Egress-Training“, ein sog. Notfalltraining an, welches von einem NASA Mitarbeiter durchgeführt wurde. Im Falle eines Druckabfalls oder einer Notlandung wäre somit auch in diesem technisch stark modifizierten Flugzeug die Handhabung von Atemmasken, Türen, Feuerlöschern, Notrutschen etc. bekannt.

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AG Präsident Matthias Steinmetz an Bord von SOFIA

3. März 2015

Matthias Steinmetz, Präsident der Astronomischen Gesellschaft e.V. (AG) und wissenschaftlicher Vorstand des Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), hat letzte Woche an einem SOFIA Forschungsflug teilgenommen und sich persönlich von dem einmaligen Potential überzeugt, das SOFIA für die Erforschung des infraroten Universums in der nächsten Dekade bietet. Zurzeit ist er eigentlich anlässlich eines vierwöchigen Forschungsaufenthaltes am Kavli Institute for Theoretical Physics der University of California in Santa Barbara. Als ihm aber vom DSI die Gelegenheit angeboten wurde, an einem SOFIA Flug teilzunehmen, ist er am Donnerstag, den 26. Februar nach Palmdale gefahren. Dort hat er kurzerhand alle notwendigen Einweisungen und Sicherheitsübungen absolviert, um noch am selben Abend an Bord der fliegenden Sternwarte zu gehen und dem letzten Abnahmeflug des Echelle-Spectrographen EXES beizuwohnen.

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Wissenschaftliche Flugkampagne für 2015 gestartet

15. Januar 2015

Nach der erfolgreichen Generalüberholung bei Lufthansa Technik in Hamburg im vergangenen Jahr hat SOFIA diese Woche den wissenschaftlichen Beobachtungbetrieb wieder aufgenommen. Den Auftakt macht der German REceiver for Astronomy at Terahertz Frequencies (GREAT) mit insgesamt 6 Flügen, bei denen unter anderem einige Sternentstehungsgebiete beobachtet werden, um ihre chemische Zusammensetzung und Dynamik zu entschlüsseln. Bereits im März beginnt der Zyklus 3 des Beobachtungsprogramms, der auch wieder eine Beobachtungskampagne von Neuseeland aus vorsieht. Im dortigen Winter soll dann wie bereit 2013 die extrem wasserdampfarme Stratosphäre genutzt werden, um das galaktische Zentrum und andere Objekte des Südhimmels zu erforschen.

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10 Jahre Deutsches SOFIA Institut an der Universität Stuttgart

25. November 2014

Stuttgarts Auge in das Universum

Das Deutsche SOFIA Institut (DSI) an der Universität Stuttgart hat die Fertigstellung und Inbetriebnahme von SOFIA, dem von der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen Stratosphären Observatorium für Infrarot-Astronomie, seit seiner Gründung im Jahr 2004 maßgeblich unterstützt und begleitet. Zehn Jahre später hat SOFIA den Betriebsstatus erreicht und ist nun mit einer Weltraummission vergleichbar, die bereits zahlreiche wissenschaftliche Erfolge vorzuweisen hat. Auch die im März diesen Jahres durch die vorgeschlagenen Haushaltspläne der US Regierung angedachte Möglichkeit das Projekt stillzulegen, ist ad acta gelegt. Am 25. November 2014 wurde das Jubiläum mit Projektpartnern, Förderern, Weggefährten und Freunden gefeiert. Die Festvorträge gaben einen Überblick über die Historie des DSI, über Herausforderungen, Erfolge und Chancen und stellten die Forschungsarbeit der fliegenden Sternwarte vor.

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SOFIA hilft bei der Altersbestimmung von stellaren Kinderstuben

17. November 2014

Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftlern des Sonderforschungsbereich 956 an der Universität zu Köln hat mit Hilfe von SOFIA Flugzeug-Beobachtungen erstmals eine neue Methode der Altersbestimmung von Sternentstehungsregionen angewendet und Erstaunliches herausgefunden: Das im 400 Lichtjahre entfernten Sternbild Ophiuchus untersuchte Sternentstehungsgebiet IRAS 16293-2422, in dem zur Zeit sonnenähnliche Sterne entstehen, ist mindestens 1 Millionen Jahre alt – ein Widerspruch zu gängigen Theorien, die eine viel schnellere Entstehung von Sternen vorhersagen. In der aktuellen Ausgabe von Nature wird dieses Ergebnis, zu dem auch Wissenschaftler von der Universität Helsinki sowie der beiden Max-Planck-Institute für Radioastronomie (Bonn) und für extraterrestrische Physik (Garching) beigetragen haben, nun veröffentlicht.

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SOFIA erkundet den Südhimmel über Neuseeland

18. Juli 2013

Universität Stuttgart unterstützt den Teleskopbetrieb

SOFIA, das "Stratosphären - Observatorium für Infrarot- Astronomie", fliegt erstmals in der südlichen Hemisphäre: Ziel der dreiwöchigen Stationierung am Flughafen Christchurch in Neuseeland ist die Untersuchung von Himmelskörpern, die nahezu ausschließlich von Flugrouten südlich des Äquators zu beobachten sind.

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Neue Moleküle und Sternentstehung in der Milchstraße

9. Mai 2012

SOFIA, das Stratosphären-Observatorium für Infrarotastronomie, hat die erste Serie von Wissenschaftsflügen mit dem „German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies“ (GREAT) abgeschlossen. Die Ergebnisse werden nun in einer speziellen Ausgabe der europäischen Astronomie-Zeitschrift “Astronomy & Astrophysics” (Volume 542, vom 10. Mai) veröffentlicht. Die Vielseitigkeit dieses neuen Forschungsinstruments zeigt sich in Berichten über die Erstentdeckung von zwei neuen Molekülen im Weltraum und Untersuchungen zu unterschiedlichen Phasen der Sternentstehung. Das Deutsche SOFIA Institut (DSI) der Universität Stuttgart koordiniert die wissenschaftlichen Beobachtungen und den Betrieb von SOFIA für die deutschen Partner.

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