Leitung

Prof. Dr. Alfred Krabbe

Assistenz

Barbara Klett

Geschäftsleitung

Dr. Thomas Keilig

Deputy SMO Director (Kalifornien)

Dr. Hans Zinnecker

Technology Advisor

Prof. Dr.-Ing. Jörg Wagner

Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Dörte Mehlert


Deutsches SOFIA Institut
Pfaffenwaldring 29
70569 Stuttgart

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Deutsches SOFIA Institut

 

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Sternentstehungen auf der Spur: vier deutsche Lehrkräfte an Bord von SOFIA

16. November 2016

Pädagogen blicken einem internationalen Team über die Schulter

Beeindruckt – und müde – sind um drei Uhr am Mittwochmorgen kalifornischer Zeit vier deutsche Lehrkräfte in Palmdale nördlich von Los Angeles aus dem SOFIA-Flugzeug ausgestiegen. Sie haben an einem fast zehnstündigen Forschungsflug des Stratosphären Observatoriums für Infrarot-Astronomie teilgenommen und viele neue Eindrücke gesammelt. Begonnen hatte das eigentliche Abenteuer mit dem Mission Briefing am Dienstagnachmittag um 14:50 Uhr Ortszeit Kalifornien. Die Lehrkräfte Wolfgang Claas (Marie Curie Schule Ronnenberg, Niedersachsen), Klaus-Peter Haupt (Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel, Hessen), Thomas Ulrich (Humboldt-Gymnasium Köln, Nordrhein-Westfalen) und Manuela von Werder (Stormarnschule Ahrensburg, Schleswig-Holstein) wurden dort vom Mission Director Jeff Cox begrüßt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten sie ihren Schulalltag vergessen und fühlten sich als Teilnehmer einer Forschungsmission oder wie in einem Science Fiction Film. Pünktlich um 16:51 Uhr beschleunigte die umgebaute Boeing 747SP auf der Startbahn Richtung Westen und hob über der Halbwüste des Antelope Valley der untergehenden Sonne entgegen ab. Schnell drehte SOFIA jedoch Richtung Osten ab, um dann bei etwa elf Kilometern Flughöhe das Tor im hinteren Teil des Flugzeuges zu öffnen und die insgesamt vier Forschungsobjekte für diesen Flug mit ihrem Teleskop anzuvisieren. Schwerpunkte dieser Beobachtungsnacht mit dem deutschen Instrument upGREAT (German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies) waren in dieser Nacht u.a. die Zeitskala von Sternentstehungen genauer zu untersuchen oder auch ein großes Gebiet im Sternbild Orion zu kartieren.

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Feuerwerk bei der Entstehung massiver Sterne

14. November 2016

SOFIA Daten sind ausschlaggebend für das Verständnis der Entstehung massereicher Sterne

Ein internationales Forscherteam um Alessio Caratti o Garatti vom Dublin Institute for Advanced Studies (Irland) hat erstmals beobachtet und analysiert, wie ein massereicher junger Stern durch den Einfall von Materie wächst. Die Astronomen haben dafür den Stern S255IR NIRS 3 (Kurzform: NIRS 3), der 20 mal schwerer ist als unsere Sonne, im mittleren und fernen Infrarotbereich mit SOFIA - dem Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie - beobachtet und diese mit Bildern und Spektren anderer Weltklasse-Observatorien (Gemini Observatory, ESO/VLT, Calar Alto Observatory, ESO/MPG) kombiniert. Die Universität Stuttgart koordiniert für die deutschen Partner den Betrieb des SOFIA Observatoriums.

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SOFIA Promotion hoch drei

15. Juni 2016

Gleich drei Doktorprüfungen haben am 9. Juni 2016 am IRS / DSI stattgefunden: Prashant Kaswekar, Enrico Pfüller, Manuel Wiedemann haben mit exzellenten Vorträgen und Prüfungen ihre Doktorandenzeit erfolgreich abgeschlossen. Das Besondere: Auf ganz unterschiedliche Weise befassten sich alle drei Arbeiten letztlich mit der Frage, wie die Bildstabilisierung des SOFIA Teleskops optimiert werden kann. Denn während der Beobachtungen von SOFIA ist das Teleskop verschiedenen Störfaktoren wie etwa den Flugzeugvibrationen, den Windlasten oder Temperaturschwankungen ausgesetzt. Um aber den Ansprüchen der Wissenschaftler zu genügen, muss die Ausrichtegenauigkeit des Teleskops von 0,2 Bogensekunden eingehalten werden. Das ist der Winkel unter dem eine 1-Cent-Münze in einer Entfernung von 16 Kilometern erscheint.

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SOFIA ist bereit für die diesjährige Beobachtungskampagne in Neuseeland

8. Juni 2016

Spektrometer der Universität Stuttgart das erste Mal Down Under

Am Montag, den 6. Juni ist SOFIA um 11:35 Ortszeit in Christchurch, Neuseeland gelandet, um in den nächsten acht Wochen in 25 Flügen den Südhimmel zu beobachten. Bereits am Samstag, den 4. Juni ist SOFIA in Palmdale, Kalifornien gestartet und mit einem Zwischenstopp in Honolulu nach Christchurch, Neuseeland geflogen. Auf dem dortiegen Stützpunkt der amerikanischen National Science Foundation für ihr Antarktis-Programmwird SOFIA bis zum 25. Juli stationiert sein. Das Ferninfrarot Spektrometer FIFI-LS (Field-Imaging Far-Infrared Line Spectrometer) der Universität Stuttgart ist in diesem Jahr das erste Mal in Down Under dabei, während das deutsche Ferninfrarotspektrometer GREAT (German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies) bereits zum drittem Mal in Christchurch zum Einsatz kommt. Das US-amerikanische Instrument FORCAST (Faint Object InfraRedCAmera for the SOFIA Telescope) kommt nach 2015 das zweite Mal bei einer Neuseelandkampagne zum Zug. Während des Fluges auf die Südhalbkugel waren FIFI-LS und FORCAST in speziellen Transportvorrichtungen im Rumpf der Boeing 747SP verstaut. GREAT war bereits bei den letzten Forschungsflügen im Mai von Palmdale aus am Instrumentenflansch des Teleskops montiert wird auch die ersten Beobachtungen in Neuseeland durchführen.

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