Leitung
Prof. Dr. rer. nat. Alfred Krabbe

Assistenz
Barbara Klett

Geschäftsleitung
Dr.-Ing. Thomas Keilig

Deputy SMO Director (Kalifornien)
N.N.

Standortleiter AFRC & SOFIA Teleskop Manager
Dipl.-Ing. Michael Hütwohl

Standortleiter ARC & und Facility Scientist
Dr. rer. nat. Jürgen Wolf

Technology Advisor
Prof. Dr.-Ing. Jörg Wagner

Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. rer. nat. Dörte Mehlert


Deutsches SOFIA Institut
Pfaffenwaldring 29
70569 Stuttgart

Tel. +49 (0)711/685-62379
Fax +49 (0)711/685-63596

 

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Vier deutsche Lehrkräfte auf SOFIA-Fortbildung in Kalifornien

9. Februar 2017

Keplers Gedanken erleben

„Mir kommen die Wege, auf denen die Menschen zur Erkenntnis der himmlischen Dinge gelangen, fast ebenso bewunderungswürdig vor, wie die Natur der Dinge selber“, schrieb Johannes Kepler (1571 – 1630) in seinem Buch Astronomia Nova (1609). SOFIA, das Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie, scheint so ein Weg, wie Kepler ihn beschreibt, zu sein. Und deswegen sind vier Lehrkräfte aus Deutschland in dieser Woche in Palmdale (Kalifornien) zum Armstrong Flight Research Center gereist, um zu erleben, wie modernste Astronomie mit der fliegenden Sternwarte SOFIA betrieben wird. Als Plattform für das Teleskop mit einem Primärspiegel von 2,7 m Durchmesser dient eine Boeing 747 SP. Die ausgefeilte Technik, die astronomische Beobachtungen von einem Flugzeug aus möglich macht, konnten Hildrun Bäzner-Zehender (Johannes Kepler-Sternwarte in Weil der Stadt, Baden-Württemberg), Mario Cimiotti (Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld, Hessen), Olaf Kretzer (Friedrich-König Gymnasium Suhl, Thüringen) und Klaus Rieger (Meldorfer Gelehrtenschule, Schleswig-Holstein) bereits am Montag besichtigen. Das echte Highlight ist natürlich der Mitflug, der am frühen Dienstagabend startete.

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Sternentstehungen auf der Spur: vier deutsche Lehrkräfte an Bord von SOFIA

16. November 2016

Pädagogen blicken einem internationalen Team über die Schulter

Beeindruckt – und müde – sind um drei Uhr am Mittwochmorgen kalifornischer Zeit vier deutsche Lehrkräfte in Palmdale nördlich von Los Angeles aus dem SOFIA-Flugzeug ausgestiegen. Sie haben an einem fast zehnstündigen Forschungsflug des Stratosphären Observatoriums für Infrarot-Astronomie teilgenommen und viele neue Eindrücke gesammelt. Begonnen hatte das eigentliche Abenteuer mit dem Mission Briefing am Dienstagnachmittag um 14:50 Uhr Ortszeit Kalifornien. Die Lehrkräfte Wolfgang Claas (Marie Curie Schule Ronnenberg, Niedersachsen), Klaus-Peter Haupt (Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel, Hessen), Thomas Ulrich (Humboldt-Gymnasium Köln, Nordrhein-Westfalen) und Manuela von Werder (Stormarnschule Ahrensburg, Schleswig-Holstein) wurden dort vom Mission Director Jeff Cox begrüßt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten sie ihren Schulalltag vergessen und fühlten sich als Teilnehmer einer Forschungsmission oder wie in einem Science Fiction Film. Pünktlich um 16:51 Uhr beschleunigte die umgebaute Boeing 747SP auf der Startbahn Richtung Westen und hob über der Halbwüste des Antelope Valley der untergehenden Sonne entgegen ab. Schnell drehte SOFIA jedoch Richtung Osten ab, um dann bei etwa elf Kilometern Flughöhe das Tor im hinteren Teil des Flugzeuges zu öffnen und die insgesamt vier Forschungsobjekte für diesen Flug mit ihrem Teleskop anzuvisieren. Schwerpunkte dieser Beobachtungsnacht mit dem deutschen Instrument upGREAT (German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies) waren in dieser Nacht u.a. die Zeitskala von Sternentstehungen genauer zu untersuchen oder auch ein großes Gebiet im Sternbild Orion zu kartieren.

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Feuerwerk bei der Entstehung massiver Sterne

14. November 2016

SOFIA Daten sind ausschlaggebend für das Verständnis der Entstehung massereicher Sterne

Ein internationales Forscherteam um Alessio Caratti o Garatti vom Dublin Institute for Advanced Studies (Irland) hat erstmals beobachtet und analysiert, wie ein massereicher junger Stern durch den Einfall von Materie wächst. Die Astronomen haben dafür den Stern S255IR NIRS 3 (Kurzform: NIRS 3), der 20 mal schwerer ist als unsere Sonne, im mittleren und fernen Infrarotbereich mit SOFIA - dem Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie - beobachtet und diese mit Bildern und Spektren anderer Weltklasse-Observatorien (Gemini Observatory, ESO/VLT, Calar Alto Observatory, ESO/MPG) kombiniert. Die Universität Stuttgart koordiniert für die deutschen Partner den Betrieb des SOFIA Observatoriums.

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SOFIA Promotion hoch drei

15. Juni 2016

Gleich drei Doktorprüfungen haben am 9. Juni 2016 am IRS / DSI stattgefunden: Prashant Kaswekar, Enrico Pfüller, Manuel Wiedemann haben mit exzellenten Vorträgen und Prüfungen ihre Doktorandenzeit erfolgreich abgeschlossen. Das Besondere: Auf ganz unterschiedliche Weise befassten sich alle drei Arbeiten letztlich mit der Frage, wie die Bildstabilisierung des SOFIA Teleskops optimiert werden kann. Denn während der Beobachtungen von SOFIA ist das Teleskop verschiedenen Störfaktoren wie etwa den Flugzeugvibrationen, den Windlasten oder Temperaturschwankungen ausgesetzt. Um aber den Ansprüchen der Wissenschaftler zu genügen, muss die Ausrichtegenauigkeit des Teleskops von 0,2 Bogensekunden eingehalten werden. Das ist der Winkel unter dem eine 1-Cent-Münze in einer Entfernung von 16 Kilometern erscheint.

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