Leitung

Prof. Dr. Alfred Krabbe

Assistenz

Barbara Klett

Geschäftsleitung

Dr. Thomas Keilig

Deputy SMO Director (Kalifornien)

Dr. Hans Zinnecker

Technology Advisor

Prof. Dr.-Ing. Jörg Wagner

Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Dörte Mehlert


Deutsches SOFIA Institut
Pfaffenwaldring 29
70569 Stuttgart

Tel. +49 (0)711/685-62379
Fax +49 (0)711/685-63596

 

Deutsches SOFIA Institut

News

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SOFIA Promotion hoch drei

15. Juni 2016

Gleich drei Doktorprüfungen haben am 9. Juni 2016 am IRS / DSI stattgefunden: Prashant Kaswekar, Enrico Pfüller, Manuel Wiedemann haben mit exzellenten Vorträgen und Prüfungen ihre Doktorandenzeit erfolgreich abgeschlossen. Das Besondere: Auf ganz unterschiedliche Weise befassten sich alle drei Arbeiten letztlich mit der Frage, wie die Bildstabilisierung des SOFIA Teleskops optimiert werden kann. Denn während der Beobachtungen von SOFIA ist das Teleskop verschiedenen Störfaktoren wie etwa den Flugzeugvibrationen, den Windlasten oder Temperaturschwankungen ausgesetzt. Um aber den Ansprüchen der Wissenschaftler zu genügen, muss die Ausrichtegenauigkeit des Teleskops von 0,2 Bogensekunden eingehalten werden. Das ist der Winkel unter dem eine 1-Cent-Münze in einer Entfernung von 16 Kilometern erscheint.

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SOFIA ist bereit für die diesjährige Beobachtungskampagne in Neuseeland

8. Juni 2016

Spektrometer der Universität Stuttgart das erste Mal Down Under

Am Montag, den 6. Juni ist SOFIA um 11:35 Ortszeit in Christchurch, Neuseeland gelandet, um in den nächsten acht Wochen in 25 Flügen den Südhimmel zu beobachten. Bereits am Samstag, den 4. Juni ist SOFIA in Palmdale, Kalifornien gestartet und mit einem Zwischenstopp in Honolulu nach Christchurch, Neuseeland geflogen. Auf dem dortiegen Stützpunkt der amerikanischen National Science Foundation für ihr Antarktis-Programmwird SOFIA bis zum 25. Juli stationiert sein. Das Ferninfrarot Spektrometer FIFI-LS (Field-Imaging Far-Infrared Line Spectrometer) der Universität Stuttgart ist in diesem Jahr das erste Mal in Down Under dabei, während das deutsche Ferninfrarotspektrometer GREAT (German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies) bereits zum drittem Mal in Christchurch zum Einsatz kommt. Das US-amerikanische Instrument FORCAST (Faint Object InfraRedCAmera for the SOFIA Telescope) kommt nach 2015 das zweite Mal bei einer Neuseelandkampagne zum Zug. Während des Fluges auf die Südhalbkugel waren FIFI-LS und FORCAST in speziellen Transportvorrichtungen im Rumpf der Boeing 747SP verstaut. GREAT war bereits bei den letzten Forschungsflügen im Mai von Palmdale aus am Instrumentenflansch des Teleskops montiert wird auch die ersten Beobachtungen in Neuseeland durchführen.

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Den Sternen ein Stück näher: vier deutsche Lehrer erleben aktuelle Forschung an Bord von SOFIA

18. Mai 2016

Auch die Schulleitung ist begeistert

Letzte Nacht haben vier deutsche Lehrer an einem Flug an Bord von SOFIA teilgenommen: Till Credner (Progymnasium Rosenfeld, Baden-Württemberg), Matthias Hünsch (Wichern-Schule, Hamburg), Andreas Lauer (Gymnasium Holzkirchen, Bayern) und Manuel Vogel (Gymnasium Spaichingen, Baden-Württemberg) sind um 19:57 Uhr in Kalifornien abgehoben und konnten in bis zu 13,7 km Flughöhe erleben, wie die Zusammenarbeit von amerikanischen und deutschen Ingenieuren, Wissenschaftlern und Piloten modernste Forschung ermöglicht. Wegen des Zeitunterschieds von neun Stunden konnten ihre Schüler und Schülerinnen zeitgleich am frühen Morgen auf „Tracking-Seiten“ (beispielsweise: https://de.flightaware.com/live/flight/NASA747) die stark umgebaute 747SP verfolgen, wie sie kreuz- und quer über 9 Bundesstaaten der USA geflogen ist.

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SOFIA & GREAT detektieren atomaren Sauerstoff in der Mars-Atmosphäre

11. Mai 2016

Mit Hilfe von GREAT, dem German REceiver for Astronomy at Terahertz Frequencies, konnten Wissenschaftler an Bord von SOFIA erstmals seit der letzten Beobachtung vor 40 Jahren wieder neutralen atomaren Sauerstoff OI in der Marsatmosphäre detektieren. Die besondere Schwierigkeit hierbei liegt darin, den atomaren Sauerstoff der Marsatmosphäre von dem in der Erdatmosphäre zu unterscheiden. In den 1970er Jahren haben zuletzt die Viking und Mariner Missionen Aufnahmen von OI in der Marsatmosphäre vom Weltraum aus gemacht. An Bord von SOFIA oberhalb der Erdtroposphäre konnte eine Forschergruppe um Ladislav Rezac vom Max Planck Institut für Sonnensystemforschung (MPIfS) in Göttingen jetzt den atomaren Sauerstoff der oberen Marsatmosphäre bei 4,7 THz (63 µm) messen. Nur die spektral hochauflösenden GREAT - Detektoren können diese Signale von dem Sauerstoff in den oberen Schichten der Erdatmosphäre trennen.

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