August 31, 2012 / Dr. Dörte Mehlert

SOFIAs nächster Beobachtungszyklus steht bevor

Am 29. August 2012 hat Hans Zinnecker, der stellvertretende Direktor von SOFIAs wissenschaftlichem Zentrum - dem SMO -, die Namen der deutschen Wissenschaftler bekannt gegeben, die für den anstehenden Zyklus Beobachtungszeit mit der einmaligen fliegenden Sternwarte zugesprochen bekommen haben. Zeitgleich informierte SMO Direktor Erick Young die amerikanischen Kollegen, die im anstehenden Beobachtungszyklus ab November 2012 mit SOFIA das Universum untersuchen können.

Am 29. August 2012 hat Hans Zinnecker, der stellvertretende Direktor von SOFIAs wissenschaftlichem Zentrum - dem SMO 1 -, die Namen der deutschen Wissenschaftler bekannt gegeben, die für den anstehenden Zyklus Beobachtungszeit mit der einmaligen fliegenden Sternwarte zugesprochen bekommen haben. Zeitgleich informierte SMO Direktor Erick Young die amerikanischen Kollegen, die im anstehenden Beobachtungszyklus ab November 2012 mit SOFIA das Universum untersuchen können.

 

„Mehr als 200 Stunden wurden von der deutschen Community beantragt – etwa sechs Mal mehr, als die 35 Stunden, die uns zur Verteilung auf deutscher Seite zur Verfügung stehen“, erklärt Hans Zinnecker vom Deutschen SOFIA Institut (DSI). Auf amerikanischer Seite ist der Überbuchungsfaktor ähnlich hoch. Die Objekte, die von den positiv bewerteten Anträgen untersucht werden sollen, reichen von Sternentstehungsgebieten in unserer eigenen Milchstraße bis hin zu Galaxien, die mehrere hundert Millionen Lichtjahre von uns entfernt sind. „Das verdeutlicht die vielseitige Einsatzmöglichkeit von SOFIA für die astronomische Forschung“, erläutert Zinnecker.

Insgesamt stehen amerikanischen und deutschen Wissenschaftlern im nächsten Beobachtungszyklus, der Ende 2013 enden wird, etwa 200 Beobachtungsstunden für die beantragten Beobachtungen zur Verfügung. Dabei werden in diesem Zyklus folgende vier Instrumente zum Teil komplett neu in Betrieb genommen oder durch neue Komponenten erweitert und dann zur Verwendung an Bord von SOFIA  getestet und abgenommen: 

 
  • GREAT  - Fern-Infrarot Spektrometer (P.I. 2 : Rolf Güsten, Max-Planck-Institut für Radioastronomie)
  • FORCAST - Mittel-Infrarot- Kamera und Spektrometer (P.I.: Terry Herter, Cornell University)
  • HIPO - Optische Hochgeschwindigkeitskamera (P.I.: Ted Dunham, Lowell Observatory)
  • FLITECAM - Nah-Infrarot-Kamera and Spektrometer (P.I.: Ian McLean, UCLA).
 

Zusätzlich ist geplant, während dieses Beobachtungszyklus’ etwa 30 ausgewählten amerikanischen und deutschen Lehrern die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit den Wissenschaftlern an Bord von SOFIA zu fliegen und deren Projekte aus nächster Nähe zu verfolgen. „Dieser einmalige Erfahrung soll den Lehrern helfen, die große Faszination der Forschung an ihre Schüler zu vermitteln und sie für ingenieur- oder naturwissenschaftliche Themen zu begeistern“, erläutert Alfred Krabbe, der Leiter des DSI in Stuttgart.


1 SMO – Science Mission Operations

2 P.I. – Principal Investigator

 
To the top of the page